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Chinesisch-deutsche Videokonferenz zu Fragen des Urheberrechts

In einer ersten juristischen Videokonferenz am 5. März 2003 wurden Fragen des chinesischen und deutschen Urheberrechts thematisiert. Anderthalb Stunden lang diskutierten hochrangige chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften (CASS http://www.cass.net.cn/) mit Vertretern des Instituts für Rechtsinformatik. Prof. Zhou Lin vom CASS Intellectual Property Center leitete das Gespräch.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Umsetzung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Institutionen (siehe Meldung vom 24.10.2001) statt. Nach einem technischen Testlauf im vergangenen September (siehe Meldung vom 19.09.2002) war dies die erste Videokonferenz. Die Diskussion behandelte die Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Union in nationales Recht. Außerdem ging es um einzelne Aspekte des Urheberrechts wie beispielsweise die Rechte des Autors, Fragen der Verwertung sowie des Schutzes von Schutzmechanismen. Daraus entwickelte sich eine Diskussion darüber, wie die Effektivität eines Schutzmechanismus zu bestimmen sei.

Das Gespräch erfolgte auf hohem inhaltlichen Niveau und machte deutlich, dass eine Reihe der Debatten in beiden Ländern zur Fortentwicklung des Urheberrechts parallel gelagert sind. Interessenten sind zu einer Teilnahme an den künftigen Videokonferenzen herzlich eingeladen.

[05.03.2003]